
Lipofilling · körpereigen · Wangen · Schläfen · Kinn
Natürlicher Volumenaufbau im Mittelgesicht mit körpereigenem Fett — Wangen und Schläfen auffüllen, Konturen weicher zeichnen, ganz ohne Fremdstoffe.
Behandlung
Was ist Eigenfett im Gesicht?
Eigenfett im Gesicht — fachsprachlich autologes Fat Grafting oder Lipofilling — ist ein Verfahren der plastischen Chirurgie, bei dem körpereigenes Fett aus einem Spenderareal wie Bauch, Hüfte oder Oberschenkel entnommen, aufbereitet und gezielt in das Gesicht re-injiziert wird. In der Praxis Ästhetik am Isartor in München führen wir den Eingriff unter ärztlicher Leitung von Dr. Fabian Weinschenk durch. Mit zunehmendem Alter verliert das Mittelgesicht an Volumen — Wangen fallen ab, Schläfen tiefen sich ein, die Kontur wirkt müde. Eigenfett baut dieses Volumen mit körpereigenem Material wieder auf: an Wangen, Schläfen, Kinn und sehr selektiv an der Tränenrinne. Das Verfahren erfolgt in drei Schritten — schonende Mikro-Liposuktion an der Spenderstelle, Aufbereitung durch Zentrifugation und Mikro-Injektion mit feinen Kanülen in viele kleine Depots. Da ausschließlich körpereigenes Gewebe verwendet wird, entfallen Fremdstoffe und Allergierisiken. Ein Teil des transplantierten Fetts wird resorbiert (typisch 30–50 %); der eingewachsene Anteil bleibt dauerhaft. Das Endergebnis stabilisiert sich nach drei bis sechs Monaten.
Eignung
Für wen ist Eigenfett im Gesicht geeignet?
Mit zunehmendem Alter verliert das Mittelgesicht an Volumen — die Wangen fallen ab, die Schläfen tiefen sich ein, die Tränenrinne wird sichtbarer. Während Hyaluronsäure-Filler nach 6–18 Monaten resorbieren, baut Eigenfett dieses Volumen mit körpereigenem Material auf: der eingewachsene Anteil bleibt dauerhaft erhalten — ohne Fremdstoff, ohne Allergierisiko.

Geeignet für
Geeignet ist Eigenfett im Gesicht bei altersbedingtem Volumenverlust an Wangen, Schläfen und Mittelgesicht, bei Wunsch nach körpereigenem Material statt synthetischem Filler, bei größeren Volumenindikationen, die mit Hyaluron mehrere Termine erfordern würden, bei gleichzeitigem Wunsch nach Konturierung der Spenderstelle (Doppelnutzen — z. B. Wangen aufbauen und Hüfte verfeinern in einer Sitzung), bei ausreichend vorhandenem Spenderfett an Bauch, Hüfte oder Oberschenkel und bei realistischer Erwartung — Eigenfett liefert ein natürliches, langlebiges Ergebnis, aber keine Straffung erschlaffter Haut. Voraussetzung: stabile Allgemeingesundheit und Nikotinkarenz während der Integrationsphase.
Nicht geeignet bei
Nicht geeignet ist Eigenfett im Gesicht bei sehr schlanker Konstitution ohne ausreichendes Spenderareal (BMI unter 19) — hier ist Hyaluron oft die bessere Wahl, bei sehr dünner Haut über knöchernen Strukturen wie der Stirn, wo sich Mikro-Depots palpieren lassen, bei fortgeschrittener Hauterschlaffung, die einen Facelift in SMAS-Technik erfordert (Eigenfett ergänzt, ersetzt aber keine Straffung), bei Blutgerinnungsstörungen oder aktiver, nicht pausierbarer Antikoagulation, bei akuten Infektionen, in Schwangerschaft und Stillzeit sowie bei Wunsch nach einem reversiblen Ergebnis — dafür ist Hyaluron die richtige Option, da es mit Hyaluronidase auflösbar ist; Eigenfett ist es nicht.
Ob Eigenfett, Hyaluron oder ein Facelift für Ihr Ziel sinnvoller ist, entscheiden wir gemeinsam im persönlichen Erstgespräch (100 €).
Methode
Drei Schritte. Ein körpereigenes Material.
Das Lipofilling im Gesicht folgt der etablierten Coleman-Technik — ein kombinierter Eingriff in drei klar abgegrenzten Schritten: Fettentnahme an einer geeigneten Spenderstelle, schonende Aufbereitung und präzise Mikro-Injektion ins Mittelgesicht.
Aspiration
Fettentnahme (Mikro-Liposuktion an Spenderstelle)
- Wirkprinzip
- Schonende Liposuktion einer kleinen Fettmenge an Bauch, Hüfte, Innen- oder Oberschenkel über 2–3 mm Inzisionen, unter geringem Unterdruck mit feinen Kanülen.
- Stärke
- Doppelnutzen — dezente Konturkorrektur an der Spenderstelle als Nebeneffekt
- Areale
- Bauch · Hüfte · Oberschenkel
Aufbereitung
Sterile Aufbereitung (Filtration / Zentrifugation)
- Wirkprinzip
- Trennung des Aspirats von Flüssigkeit, Blutbestandteilen und beschädigten Zellen — nur das gereinigte, vitale Mikrofett wird re-injiziert.
- Stärke
- Maximiert die Vitalität der Fettzellen · höhere Einwachsrate
- Areale
- Steriles OP-Setting
- Minimal-invasiv
Injektion
Mikro-Injektion (Mittelgesicht)
- Wirkprinzip
- Verteilung des aufbereiteten Mikrofetts mit sehr feinen Kanülen in viele kleine Depots an Wangen, Schläfen und Kinn — kleine Depotgröße sichert die eigene Blutversorgung jeder Fettzelle.
- Stärke
- Natürliches Volumen · körpereigenes Gewebe · kein „Filler-Gefühl“
- Areale
- Wangen · Schläfen · Kinn · selektiv Tränenrinne
Wir planen das initiale Volumen mit einer Überkorrektur von 30–50 %, weil ein Teil des transplantierten Fetts in den ersten Wochen resorbiert wird — der eingewachsene Anteil bleibt dauerhaft. Bei größeren Volumenzielen ist nach 3–6 Monaten eine zweite Sitzung möglich. Alle Preise verstehen sich netto, zzgl. 19 % USt.

Was nach erfolgreicher Annahme einwächst, bleibt dauerhaft — körpereigenes Gewebe, das sich verhält wie der Rest des Körperfetts. Hyaluron dagegen wird abgebaut und muss aufgefrischt werden.
Ablauf
Ablauf des Eingriffs
Vier Schritte, klar abgegrenzt — vom Erstgespräch mit Auswahl der Spenderstelle über den kombinierten Eingriff (Aspiration + Aufbereitung + Mikro-Injektion) bis zur Nachsorge.
Schritt 01ca. 45 Min.Beratung & Planung
Im persönlichen Erstgespräch (100 €) klären wir das Volumendefizit im Mittelgesicht, beurteilen die Hautqualität und wählen gemeinsam eine geeignete Spenderstelle. Wir besprechen, ob Eigenfett, Hyaluron oder ein Facelift Ihr Ziel am besten erreicht. Pflichthinweise nach § 8 HWG werden ausgehändigt.
Schritt 02Vorbereitung am OP-Tag
Markierung der Spenderstelle und der Zielareale im Gesicht in aufrechter Haltung. Hautdesinfektion, sterile Abdeckung. Anästhesie nach Absprache — Lokalanästhesie, Dämmerschlaf oder Vollnarkose je nach Volumen und Anzahl der Areale.
Schritt 0360–180 Min.Aspiration · Aufbereitung · Injektion
Mikro-Liposuktion der Spenderfettmenge über 2–3 mm Inzisionen. Sterile Aufbereitung des entnommenen Fetts in der OP. Re-Injektion des gereinigten Mikrofetts in viele kleine Depots an Wangen, Schläfen und Kinn — mit feinen Kanülen, schichtweise verteilt, mit kalkulierter Überkorrektur.
Schritt 04Nach dem Eingriff
Schwellung an Spender- und Empfängerareal in den ersten 7–14 Tagen — im Gesicht anfangs gewünscht „voller“. Soziale Auszeit 1–2 Wochen, sichtbare blaue Flecken nach 10–14 Tagen abgeklungen. Sport-Wiederaufnahme nach 4 Wochen.
Fakten
Fakten im Überblick
- Verfahren
- Lipofilling (Eigenfett, Coleman-Technik)
- Material
- körpereigenes Fett (Adipozyten)
- Areale
- Wangen · Schläfen · Kinn · Tränenrinne
- Spenderstellen
- Bauch · Hüfte · Oberschenkel
- Eingriffsdauer
- 60–180 Min.
- Anästhesie
- Lokal, Dämmerschlaf oder Vollnarkose
- Aufenthalt
- in der Regel ambulant
- Inzisionen Spender
- 2–3 mm
- Soziale Auszeit
- 1–2 Wochen
- Sport
- nach 4 Wochen
- Schwellung / Hämatom
- typisch 7–14 Tage
- Endergebnis sichtbar
- nach 3–6 Monaten
- Resorptionsanteil
- typisch 30–50 %
- Haltbarkeit
- langfristig (eingewachsener Anteil)
- Beratung
- 100 € · Pflicht vor jeder Behandlung
Alle Ab-Preise netto · zzgl. 19 % USt · ohne Klinikgebühren für Anästhesie und Übernachtung. Konkrete Kostenkalkulation im persönlichen Erstgespräch (100 €).
Erholung
Erholung & Endergebnis
TAG
0.
Kühlen. Ruhe.
Direkt nach dem Eingriff Schwellung an Gesicht und Spenderstelle. Mittelgesicht in 24-Stunden-Pausen kühlen. Begleitperson für 24 h sinnvoll, falls in Dämmerschlaf oder Vollnarkose behandelt wurde. Milde orale Analgesie ist in der Regel ausreichend.
TAG
1–7.
Schwellung & Hämatome.
Schwellung an Wangen und Schläfen in der ersten Woche am ausgeprägtesten — sie ist gewünschter Teil des Heilungsprozesses, das Volumen wirkt anfangs „voller“ als das Endergebnis. Hämatome an Gesicht und Spenderstelle klingen in 1–2 Wochen ab. An der Spenderstelle Kompression über 2–4 Wochen.
WOCHE
1–2.
Soziale Auszeit endet.
Sichtbare blaue Flecken sind nach 10–14 Tagen abgeklungen — soziale Erholung 1–2 Wochen. Leichte Aktivität wieder möglich; Sauna, intensive Hitze und Sport weiterhin meiden.
WOCHE
4–8.
Resorption.
Der Körper resorbiert in den ersten Wochen den nicht-eingewachsenen Fettanteil (typisch 30–50 %). Das sichtbare Volumen nimmt entsprechend ab — der verbleibende, integrierte Teil baut seine dauerhafte Blutversorgung auf. Sport-Wiederaufnahme nach 4 Wochen.
MONAT
3–6.
Endergebnis stabil.
Nach 3–6 Monaten ist die Resorption abgeschlossen — das Endergebnis ist sichtbar und stabil. Bei größeren Volumenzielen oder Wunsch nach mehr Volumen ist eine zweite Sitzung möglich.
Endergebnis
Endergebnis nach 3–6 Monaten — der eingewachsene Fettanteil bleibt langfristig erhalten.
Die eingewachsenen Fettzellen verhalten sich anschließend wie der übrige Körperfett-Bestand: Sie verändern ihr Volumen bei deutlicher Gewichtszu- oder -abnahme, bauen sich aber nicht spontan ab. Anders als ein Hyaluron-Filler, der nach 6–18 Monaten resorbiert ist, bleibt das integrierte Eigenfett dauerhaft.

Erste Tage
Kühlen. Schonen. Kein Druck aufs Gesicht.
Die ersten 24 Stunden mit kühlendem Pad in 24-Stunden-Pausen unterstützen. Kein Druck und keine Massage auf die behandelten Areale, damit das transplantierte Fett ungestört vaskularisieren kann. Schlafen mit leicht erhöhtem Kopf reduziert die Schwellung. Nikotinkarenz für 4 Wochen — Nikotin beeinträchtigt die Fettintegration.
Beratung
100€
ca. 45 Min · ärztlich · vor jeder Behandlung Pflicht (HWG § 8)
Indikation gemeinsam klären.
Welche Methode für Ihre Situation in Frage kommt, lässt sich zuverlässig nur im persönlichen Untersuchungsgespräch entscheiden.
Was enthalten ist
- Untersuchung & Indikationsstellung
- Methodenwahl, Risiken & Alternativen
- Schriftliche Kostenkalkulation im Anschluss
Risiken
Risiken & ärztliche Aufklärung
Lipofilling ist ein etabliertes Verfahren mit umfangreicher Datenlage. Da körpereigenes Fett re-injiziert wird, entfällt das Allergierisiko gegenüber synthetischen Fillern. Alle Risiken werden im Aufklärungsgespräch nach § 8 HWG ausführlich dokumentiert.
- Allgemein
Schwellung an Wangen und Schläfen — typisch in den ersten 7–14 Tagen, kühlbar. Hämatome an Gesicht und Spenderstelle — temporär, klingen in 1–2 Wochen ab. Druckempfindlichkeit an Inzisions- und Injektionsstellen — temporär, klingt selbstständig ab.
- Spezifisch
Resorption des transplantierten Fetts (typisch 30–50 %) — Teil des normalen Verfahrens, durch Überkorrektur eingeplant. Asymmetrisches Ergebnis bei konservativer Volumendosierung — durch Folgesitzung präzise feinjustierbar. Vorübergehende Sensibilitätsstörung im behandelten Areal — klingt typischerweise in Wochen ab.
- Sehr selten
Tastbare Mikro-Depots bei sehr dünner Haut über knöchernen Strukturen — durch sorgfältige Tiefen- und Arealwahl minimiert. Fettzysten oder Fettnekrosen (tastbare Knoten) — selten; bei kleiner Depotgröße und sorgfältiger Technik minimiert. Wundheilungsstörung oder Infektion — sehr selten bei sachgerechter Asepsis.
Alle individuellen Risiken werden im persönlichen Aufklärungsgespräch nach § 8 HWG ausführlich dokumentiert.
Kosten
Kosten im Überblick
Die Kosten für Eigenfett im Gesicht hängen vom benötigten Volumen, von der Anzahl der behandelten Areale und vom Umfang der Anästhesie ab. Eine konkrete Kalkulation erhalten Sie im persönlichen Erstgespräch (100 €). Alle Preise verstehen sich netto, zzgl. 19 % USt.
Kosten
Auf Anfrage
Kosten werden im persönlichen Erstgespräch (100 €) auf Basis von Indikation, Methodenwahl und stationärem Aufwand individuell kalkuliert.
Alle Ab-Preise netto · zzgl. 19 % USt · ohne Klinikgebühren für Anästhesie und Übernachtung. Konkrete Kostenkalkulation im persönlichen Erstgespräch (100 €).
Fragen
Häufige Fragen
Was kostet Eigenfett im Gesicht in München?
Die Kosten hängen vom benötigten Volumen, der Anzahl der behandelten Areale (Wangen, Schläfen, Kinn) und dem Umfang der Anästhesie ab — eine konkrete Kalkulation erhalten Sie im persönlichen Erstgespräch (100 €). Alle Preise verstehen sich netto, zzgl. 19 % USt; Klinikgebühren werden separat ausgewiesen.
Eigenfett oder Hyaluron im Gesicht — was ist besser?
Es kommt auf die Indikation an. Hyaluron ist erste Wahl bei punktuellen Volumenindikationen, sehr feinen Linien, bei sehr schlanken Patient:innen und wenn ein reversibles Ergebnis gewünscht ist — Hyaluron lässt sich mit Hyaluronidase auflösen, Eigenfett nicht. Eigenfett ist erste Wahl bei größeren Volumenindikationen, bei Wunsch nach körpereigenem Material und wenn ein dauerhaftes Ergebnis das Ziel ist. Bei guter Annahme bleibt Eigenfett dauerhaft, Hyaluron resorbiert nach 6–18 Monaten.
Wie viel des Eigenfetts bleibt dauerhaft erhalten?
Typisch 50–70 % der ursprünglich transplantierten Fettmenge bleiben dauerhaft erhalten — der nicht-eingewachsene Anteil (typisch 30–50 %) wird in den ersten Wochen resorbiert. Deshalb planen wir das initiale Volumen mit einer Überkorrektur. Der integrierte Anteil baut eine eigene Blutversorgung auf und bleibt langfristig stabil.
Brauche ich eine zweite Sitzung?
Bei reinen Gesichts-Indikationen genügt meist eine Sitzung. In etwa 20–30 % der Fälle ist nach 3–6 Monaten eine zweite Sitzung sinnvoll, um die Zielkontur zu erreichen — besonders bei größeren Volumenzielen. Das besprechen wir individuell.
Wann sehe ich das Endergebnis?
Nach 3–6 Monaten, wenn die Resorption abgeschlossen ist. In den ersten Wochen wirkt das Gesicht durch die kalkulierte Überkorrektur und die postoperative Schwellung „voller“ als das tatsächliche Endergebnis — wir empfehlen, das Ergebnis nicht zu früh zu beurteilen.
Wie lange ist die Ausfallzeit?
Soziale Erholung 1–2 Wochen — sichtbare blaue Flecken sind nach 10–14 Tagen abgeklungen. Schwellungen an Wangen und Schläfen sind in den ersten 7–14 Tagen zu erwarten. Sport-Wiederaufnahme nach 4 Wochen; an der Spenderstelle Kompression über 2–4 Wochen.
Woher kommt das Spenderfett?
Aus einer geeigneten Körperstelle mit moderatem Fettpolster — typisch Bauch, Hüfte, Innen- oder Oberschenkel. Die Entnahmemenge ist klein; an der Spenderstelle entsteht ein dezenter Kontur-Effekt als positiver Nebennutzen. Die Auswahl erfolgt individuell im Erstgespräch.
Welche Risiken gibt es?
Schwellungen, Hämatome und Druckempfindlichkeit in den ersten 1–2 Wochen sind typisch und klingen selbstständig ab. Spezifisch: Resorption (durch Überkorrektur eingeplant), asymmetrisches Ergebnis (feinjustierbar in Folgesitzung), vorübergehende Sensibilitätsstörung. Selten: tastbare Mikro-Depots bei sehr dünner Haut, Fettzysten/-nekrosen, Wundheilungsstörungen oder Infektionen. Da körpereigenes Material verwendet wird, entfällt das Allergierisiko gegenüber synthetischen Fillern.
Ersetzt Eigenfett ein Facelift?
Nein. Eigenfett baut Volumen auf — bei fortgeschrittener Hauterschlaffung ist ein Facelift in SMAS-Technik der eigentliche Eingriff zur Straffung. Eigenfett kann ergänzend Mittelgesichts-Volumen aufbauen, ersetzt aber nicht die Straffung erschlaffter Strukturen. Was für Ihr Ziel sinnvoll ist, klären wir im Erstgespräch.
Warum zeigen Sie keine Vorher-Nachher-Bilder auf der Website?
Aus zwei Gründen — gesetzlich und ethisch. Erstens schreibt das Heilmittelwerbegesetz (§ 11 HWG) vor, dass operative plastisch-chirurgische Eingriffe NICHT mit Vorher-Nachher-Bildern auf öffentlich zugänglichen Websites beworben werden dürfen — eine Regelung, die seit 2012 gilt und Patient:innen vor verzerrenden Werbedarstellungen schützt. Zweitens respektieren wir die Privatsphäre unserer Patient:innen: selbst bei schriftlicher Einwilligung möchten viele nicht, dass intime körperliche Aufnahmen im öffentlichen Web kursieren. Was Sie stattdessen erwarten können: Im persönlichen Erstgespräch (100 €) zeigen wir Ihnen anonymisierte Beispiele aus unserer eigenen Praxis-Dokumentation — abgestimmt auf Ihre Indikation, Ihren Körperbau und Ihr ästhetisches Ziel. Diese Bilder werden mit schriftlichem Einverständnis der jeweiligen Patient:innen ausschließlich im geschützten Beratungsrahmen gezeigt und nicht im Internet veröffentlicht. So bekommen Sie eine realistische Erwartungseinschätzung, ohne dass jemand seine Privatsphäre für die Werbung anderer aufgeben muss.
Worauf sollte ich bei der Arztwahl für einen ästhetisch-plastischen Eingriff in München achten?
Drei objektive Kriterien helfen bei der Orientierung. Erstens die Facharztqualifikation: „Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie" ist eine gesetzlich geschützte Weiterbildungsbezeichnung mit mehrjähriger fachärztlicher Ausbildung — im Unterschied zu allgemeinen, nicht geschützten Bezeichnungen wie „Schönheitschirurg". Zweitens die Mitgliedschaft in einer ärztlichen Fachgesellschaft wie der DGPRÄC (Deutsche Gesellschaft der Plastischen, Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgen), die verbindliche fachliche Standards und kontinuierliche Fortbildung voraussetzt. Drittens die Qualität der Aufklärung: Eine seriöse Praxis nimmt sich Zeit, klärt ehrlich über Risiken, Alternativen und realistisch erreichbare Ergebnisse auf und drängt nicht zu einer Entscheidung. In der Praxis Ästhetik am Isartor liegt die ärztliche Leitung bei Dr. Fabian Weinschenk, Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie und Mitglied der DGPRÄC. Eingriffe werden persönlich durch den Facharzt durchgeführt, und vor jeder Behandlung steht ein ausführliches ärztliches Aufklärungsgespräch (kostenpflichtig 100 €).
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Im Gespräch klären wir, was möglich ist — und was nicht. Persönlich am Isartorplatz, in Ruhe, ohne Verkaufsdruck.

Dr. Fabian Weinschenk
Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie