
Lipofilling · dauerhaft · ca. 1,5 h ambulant
Natürliche, langanhaltende Verjüngung der Hände durch Unterspritzung mit körpereigenem Fett — Volumen aufbauen, Sehnen und Venen sanft kaschieren, Hautoberfläche glätten.
Behandlung
Was ist Handverjüngung mit Eigenfett?
Die Handverjüngung mit Eigenfett (Lipofilling der Hände) ist die operative Methode zur natürlichen Volumenwiederherstellung des Handrückens — eine dauerhafte Alternative zur Hyaluron-Unterspritzung. In der Praxis Ästhetik am Isartor in München führen wir den Eingriff unter ärztlicher Leitung von Dr. Fabian Weinschenk durch. Mit zunehmendem Alter verlieren die Hände Fettgewebe und Kollagen — Sehnen, Venen und Knochen treten stärker hervor, die Haut wirkt dünn und schlaff. Klassische Faltenbehandlungen mit Hyaluron sind am Handrücken nur begrenzt haltbar; Eigenfett bietet eine langfristige Alternative. Das Verfahren erfolgt in drei Schritten: Liposuktion einer kleinen Fettmenge an einer geeigneten Spenderstelle (Bauch, Hüfte oder Oberschenkel), Aufbereitung durch Zentrifugation und gezielte Mikrofett-Injektion mit feinen Kanülen in den Handrücken. Der Eingriff dauert etwa 1,5 Stunden in Lokalanästhesie, ambulant. Sportpause 1–2 Wochen, Endergebnis nach 3–6 Monaten — wenn die Fettintegration vollständig abgeschlossen ist. Ein Teil des transplantierten Fetts wird vom Körper resorbiert (typisch 30–40 %), der integrierte Anteil bleibt langfristig erhalten.
Eignung
Für wen ist Handverjüngung mit Eigenfett geeignet?
Mit zunehmendem Alter verlieren die Hände Fettgewebe und Kollagen. Sehnen, Venen und Knochen treten stärker hervor, die Haut wirkt dünn und schlaff. Hyaluron-Unterspritzungen am Handrücken sind nur begrenzt haltbar (4–6 Monate) — Eigenfett bietet eine dauerhafte Alternative: ein integrierter Teil des transplantierten Fetts bleibt langfristig erhalten.

Geeignet für
Geeignet ist die Handverjüngung mit Eigenfett bei ausgeprägter Hohlhandigkeit / sichtbaren Handsehnen und Venen durch altersbedingten Volumenverlust, bei generellem Volumendefizit am Handrücken ohne knöcherne Veränderung, bei Wunsch nach einem dauerhaften Verfahren statt halbjährlicher Hyaluron-Auffrischung, bei ausreichend vorhandenem Spenderfett an Bauch, Hüfte oder Oberschenkel und bei realistischer Erwartung — Eigenfett liefert ein natürliches, langlebiges Ergebnis, aber kein vollständiges Verschwinden der Handstrukturen. Voraussetzung: stabile Allgemeingesundheit, Nichtraucher:in oder Nikotinkarenz während der Integrationsphase.
Nicht geeignet bei
Nicht geeignet ist die Handverjüngung mit Eigenfett bei Blutgerinnungsstörungen oder aktiver Antikoagulation, die nicht pausiert werden kann, bei akuten Infektionen an Spender- oder Empfängerstelle, in Schwangerschaft und Stillzeit, bei nicht ausreichendem Spenderfett (sehr schlanke Konstitution), bei ausgeprägter Hautlaxizität der Hand ohne Volumendefizit (dafür ist Eigenfett nicht das richtige Verfahren) und bei Wunsch nach kurzfristigem oder reversiblem Ergebnis — dafür ist Hyaluron die richtige Option. Bei Raucher:innen empfehlen wir Nikotinkarenz 4 Wochen vor und nach dem Eingriff, da Nikotin die Fettintegration beeinträchtigt.
Ob die Handverjüngung mit Eigenfett oder eine kürzere Hyaluron-Variante für Sie sinnvoller ist, entscheiden wir gemeinsam im persönlichen Erstgespräch (100 €).
Methode
Drei Schritte. Ein körpereigenes Material.
Das Lipofilling erfolgt als ein kombinierter Eingriff in drei klar abgegrenzten Schritten — Fettentnahme an einer geeigneten Spenderstelle, schonende Aufbereitung und präzise Mikrofett-Injektion in den Handrücken.
Fettgewinnung
Fettentnahme (Liposuktion an Spenderstelle)
- Wirkprinzip
- Schonende Liposuktion einer kleinen Fettmenge (20–40 ml pro Hand) an Bauch, Hüfte oder Oberschenkel über 2–3 mm Inzisionen.
- Stärke
- Doppelter Nutzen — leichte Konturkorrektur an Spenderstelle als Nebeneffekt
- Areale
- Bauch · Hüfte · Oberschenkel
Aufbereitung
Sterile Aufbereitung (Zentrifugation)
- Wirkprinzip
- Zentrifugation und Trennung von Flüssigkeit, Blutbestandteilen und vitalen Adipozyten — nur das gereinigte Mikrofett wird re-injiziert.
- Stärke
- Maximiert die Vitalität der transplantierten Fettzellen · höhere Integrationsrate
- Areale
- Steriles OP-Setting
- Minimal-invasiv
Injektion
Mikrofett-Injektion (Handrücken)
- Wirkprinzip
- Re-Injektion des aufbereiteten Mikrofetts mit feinen Mikrokanülen in präzise definierte Tiefenebenen — schichtweise verteilt, nicht in ein Depot.
- Stärke
- Natürliches Volumen · sichtbar weniger Sehnen und Venen · geglättete Hautoberfläche
- Areale
- Beide Handrücken (typisch in einer Sitzung)
Ein Teil des transplantierten Fetts (typisch 30–40 %) wird vom Körper in den ersten Monaten resorbiert — der integrierte Anteil bleibt langfristig erhalten. Bei deutlichem Resorptionsanteil oder Wunsch nach mehr Volumen ist eine zweite Sitzung nach 6 Monaten möglich. Alle Preise verstehen sich netto, zzgl. 19 % USt.
Eigenfett vs. Hyaluron
Körpereigen. Langlebig. Eine echte Investition.
Eigenfett ist körpereigen und integriert sich teilweise dauerhaft — anders als Hyaluron-Filler, die nach 4–6 Monaten am Handrücken vollständig abgebaut sind. Der Trade-off: das Lipofilling ist ein kleiner chirurgischer Eingriff (Liposuktion + Injektion), während Hyaluron eine reine Injektionsbehandlung ohne Spenderstelle ist. Für Patient:innen, die alle 6 Monate eine Hyaluron-Auffrischung scheuen, ist Eigenfett die effizientere Lösung.


Eigenfett integriert sich langfristig ins Gewebe. Hyaluron wird vom Körper abgebaut und muss bei Bedarf aufgefrischt werden. Die Wahl hängt von Ziel und gewünschter Haltbarkeit ab.
Ablauf
Ablauf des Eingriffs
Vier Schritte, klar abgegrenzt — vom Erstgespräch mit Auswahl der Spenderstelle über den kombinierten Eingriff (Liposuktion + Aufbereitung + Injektion) bis zur Nachsorge.
Schritt 01ca. 45 Min.Beratung & Planung
Im persönlichen Erstgespräch (100 €) klären wir das Volumendefizit am Handrücken, beurteilen die Hautqualität und wählen gemeinsam eine geeignete Spenderstelle für die Fettentnahme (Bauch, Hüfte oder Oberschenkel). Pflichthinweise nach § 8 HWG werden ausgehändigt.
Schritt 02Vorbereitung am OP-Tag
Markierung der Spenderstelle und des Zielbereichs am Handrücken in aufrechter Haltung. Hautdesinfektion, sterile Abdeckung. Lokalanästhesie an Spenderstelle und Handrücken. Auf Wunsch zusätzlich beruhigende orale Begleitmedikation.
Schritt 03ca. 1,5 hLiposuktion · Aufbereitung · Injektion
Liposuktion der Spenderfettmenge über 2–3 mm Inzisionen (typisch 20–40 ml pro Hand). Sterile Zentrifugation des entnommenen Fetts in der OP. Re-Injektion des aufbereiteten Mikrofetts in den Handrücken — schichtweise verteilt mit feinen Mikrokanülen, nicht in ein einzelnes Depot.
Schritt 04Nach dem Eingriff
Direkt nach OP Verband an Hand und Spenderstelle. Schwellungen und Hämatome typisch in den ersten 7–10 Tagen. Sportpause 1–2 Wochen, schwere Belastung der Hände 2–3 Wochen vermeiden. Alltagstätigkeiten zügig wieder möglich.
Fakten
Fakten im Überblick
- Verfahren
- Lipofilling (Eigenfett)
- Material
- körpereigenes Fett (Adipozyten)
- Spenderstellen
- Bauch · Hüfte · Oberschenkel
- OP-Dauer
- ca. 1,5 h
- Anästhesie
- Lokalanästhesie
- Aufenthalt
- ambulant
- Inzisionen Spender
- 2–3 mm
- Sportpause
- 1–2 Wochen
- Handbelastung
- 2–3 Wochen schonen (Heben, Tippen)
- Schwellung / Hämatom
- typisch 7–10 Tage
- Endergebnis sichtbar
- nach 3–6 Monaten
- Haltbarkeit
- langfristig (integrierter Anteil)
- Resorptionsanteil
- typisch 30–40 % in den ersten Monaten
- Beratung
- 100 € · Pflicht vor jeder Behandlung
Alle Ab-Preise netto · zzgl. 19 % USt · ohne Klinikgebühren für Anästhesie und Übernachtung. Konkrete Kostenkalkulation im persönlichen Erstgespräch (100 €).
Erholung
Erholung & Endergebnis
TAG
0.
Verband. Kühlen. Ruhe.
Direkt nach OP Verband an Hand und Spenderstelle. Handrücken kühlen mit 24-Stunden-Pausen. Begleitperson für 24 h sinnvoll. Bei Schmerz ist eine milde orale Analgesie ausreichend.
TAG
1–7.
Schwellung & Hämatome.
Schwellungen am Handrücken sind in den ersten 7 Tagen am ausgeprägtesten und gehen in den Wochen danach auf das Endvolumen zurück. Hämatome an Hand und Spenderstelle sichtbar, klingen in 1–2 Wochen ab. Alltagstätigkeiten zügig wieder möglich.
WOCHE
1–2.
Sportpause endet.
Leichter Sport (Walking, sanftes Yoga ohne Handbelastung) nach 1–2 Wochen möglich. Schwere Handbelastung (Krafttraining, intensives Tippen, Heben) weiterhin 2–3 Wochen schonen. Nahtmaterial muss in der Regel nicht entfernt werden, da es resorbierbar (selbstauflösend) ist.
WOCHE
4–8.
Resorption beginnt.
Der Körper resorbiert in den ersten 4–8 Wochen den nicht-integrierten Fettanteil (typisch 30–40 %). Das sichtbare Volumen nimmt entsprechend ab — der verbleibende, integrierte Teil baut die dauerhafte Vaskularisation auf.
MONAT
3–6.
Endergebnis stabil.
Nach 3–6 Monaten ist die Fettintegration vollständig abgeschlossen — das Endergebnis ist sichtbar und stabil. Bei deutlichem Resorptionsanteil oder Wunsch nach mehr Volumen ist eine zweite Sitzung möglich.
Endergebnis
Endergebnis nach 3–6 Monaten — der integrierte Fettanteil bleibt langfristig erhalten.
Anders als ein Hyaluron-Filler, der nach 4–6 Monaten vollständig abgebaut ist, bleibt der integrierte Anteil des transplantierten Eigenfetts dauerhaft im Gewebe. Bei deutlichem Resorptionsanteil oder Wunsch nach noch mehr Volumen kann nach 6 Monaten eine zweite Sitzung erfolgen.

Erste Tage
Kühlen. Schonen. Kein Krafttraining.
Die ersten 24 Stunden mit kühlendem Pad in 24-Stunden-Pausen unterstützen. 1–2 Wochen Sportpause; schwere Handbelastung (Heben, intensives Tippen) für 2–3 Wochen vermeiden, damit das transplantierte Fett vaskularisieren kann. Nikotinkarenz für 4 Wochen — Nikotin beeinträchtigt die Fettintegration.
Beratung
100€
ca. 45 Min · ärztlich · vor jeder Behandlung Pflicht (HWG § 8)
Indikation gemeinsam klären.
Welche Methode für Ihre Situation in Frage kommt, lässt sich zuverlässig nur im persönlichen Untersuchungsgespräch entscheiden.
Was enthalten ist
- Untersuchung & Indikationsstellung
- Methodenwahl, Risiken & Alternativen
- Schriftliche Kostenkalkulation im Anschluss
Risiken
Risiken & ärztliche Aufklärung
Lipofilling ist ein etabliertes Verfahren mit umfangreicher Datenlage. Da körpereigenes Fett re-injiziert wird, entfällt das Allergierisiko gegenüber synthetischen Fillern. Alle Risiken werden im Aufklärungsgespräch nach § 8 HWG ausführlich dokumentiert.
- Allgemein
Schwellung am Handrücken — typisch in den ersten 7–10 Tagen, kühlbar. Hämatome an Spenderstelle und Handrücken — temporär, klingen in 1–2 Wochen ab. Druckempfindlichkeit an den Inzisionsstellen — temporär, klingt selbstständig ab.
- Spezifisch
Resorption des transplantierten Fetts (typisch 30–40 %) — Teil des normalen Verfahrens. Asymmetrisches Ergebnis bei konservativer Volumendosierung — durch Folgesitzung präzise feinjustierbar. Vorübergehende Sensibilitätsstörung am Handrücken — klingt typischerweise in Wochen ab.
- Sehr selten
Wundheilungsstörung oder Infektion — sehr selten bei sachgerechter Asepsis. Fettzysten oder Fettnekrosen (tastbare Knoten) — selten; bei sorgfältiger schichtweiser Injektionstechnik minimiert. Konturunebenheiten an der Spenderstelle — sehr selten bei kleinem Entnahmevolumen.
Alle individuellen Risiken werden im persönlichen Aufklärungsgespräch nach § 8 HWG ausführlich dokumentiert.
Kosten
Kosten im Überblick
Die Handverjüngung mit Eigenfett (inklusive Liposuktion an der Spenderstelle und Aufbereitung) beginnt ab 4.500 €. Die konkrete Kalkulation hängt vom Volumen, von der Spenderstelle und davon ab, ob beide Hände gleichzeitig behandelt werden.
Ab-Preis
ab 4.500 € inkl. Fettentnahme + Aufbereitung
Alle Ab-Preise netto · zzgl. 19 % USt · ohne Klinikgebühren für Anästhesie und Übernachtung. Konkrete Kostenkalkulation im persönlichen Erstgespräch (100 €).
Fragen
Häufige Fragen
Was kostet die Handverjüngung mit Eigenfett in München?
Die Handverjüngung mit Eigenfett (inklusive Liposuktion an der Spenderstelle und Aufbereitung) beginnt ab 4.500 €. Die konkrete Kalkulation hängt vom benötigten Volumen, von der gewählten Spenderstelle und davon ab, ob beide Hände in einer Sitzung behandelt werden. Eine konkrete Kalkulation erhalten Sie im Erstgespräch (100 €). Alle Preise verstehen sich netto, zzgl. 19 % USt.
Eigenfett oder Hyaluron — was hält länger?
Eigenfett deutlich länger: ein integrierter Anteil (typisch 60–70 % der ursprünglich transplantierten Menge) bleibt langfristig erhalten. Hyaluron am Handrücken hält nur 4–6 Monate. Der Trade-off: Lipofilling ist ein kleiner chirurgischer Eingriff mit Liposuktion an einer Spenderstelle, während Hyaluron eine reine Injektionsbehandlung ohne Spenderstelle ist. Für Patient:innen, die alle 6 Monate eine Hyaluron-Auffrischung scheuen, ist Eigenfett die effizientere Lösung.
Wie lange ist die Ausfallzeit?
Alltagstätigkeiten zügig wieder möglich. Sportpause 1–2 Wochen, schwere Handbelastung (Heben, intensives Tippen, Krafttraining) für 2–3 Wochen vermeiden. Schwellungen am Handrücken sind in den ersten 7–10 Tagen zu erwarten.
Woher kommt das Spenderfett?
Aus einer geeigneten Körperstelle mit ausreichend Fettpolster — typisch Bauch, Hüfte oder Oberschenkel. Die Entnahmemenge ist mit 20–40 ml pro Hand klein; an der Spenderstelle entsteht ein leichter Kontur-Effekt als positiver Nebennutzen. Die Auswahl der Spenderstelle erfolgt individuell im Erstgespräch.
Wie viel Prozent des Eigenfetts bleibt dauerhaft erhalten?
Typisch 60–70 % der ursprünglich transplantierten Fettmenge bleiben dauerhaft erhalten — der nicht-vaskularisierte Anteil (typisch 30–40 %) wird vom Körper in den ersten 4–8 Wochen resorbiert. Der integrierte Anteil baut eine dauerhafte Blutversorgung auf und bleibt langfristig stabil. Bei deutlichem Resorptionsanteil oder Wunsch nach mehr Volumen ist nach 6 Monaten eine zweite Sitzung möglich.
Wann sehe ich das Endergebnis?
Nach 3–6 Monaten — wenn die Fettintegration vollständig abgeschlossen ist und die Resorption ausgereift ist. In den ersten Wochen wirkt der Handrücken durch die postoperative Schwellung „voller" als das tatsächliche Endergebnis. Wir empfehlen, das Ergebnis nicht zu früh zu beurteilen.
Welche Risiken gibt es?
Schwellungen, Hämatome und Druckempfindlichkeit in den ersten 1–2 Wochen sind typisch und klingen selbstständig ab. Spezifisch: Resorption (Teil des normalen Verfahrens), asymmetrisches Ergebnis (feinjustierbar in Folgesitzung), vorübergehende Sensibilitätsstörung. Selten: Wundheilungsstörungen, Infektionen, Fettzysten/-nekrosen, Konturunebenheiten an der Spenderstelle. Da körpereigenes Material verwendet wird, entfällt das Allergierisiko gegenüber synthetischen Fillern.
Können beide Hände in einer Sitzung behandelt werden?
Ja, typisch werden beide Hände in einer Sitzung behandelt. Das ist effizienter, weil die Liposuktion an der Spenderstelle nur einmal erfolgt und das aufbereitete Mikrofett auf beide Hände verteilt wird. Bei einseitiger Indikation (z. B. bei früherem Trauma) ist eine einseitige Behandlung möglich.
Bin ich ein Kandidat / eine Kandidatin?
Geeignete Kandidat:innen haben ein deutliches Volumendefizit am Handrücken (sichtbare Sehnen und Venen, dünn wirkende Haut), ausreichend Spenderfett an Bauch, Hüfte oder Oberschenkel und stabile Allgemeingesundheit. Nicht geeignet: Schwangerschaft, Stillzeit, Blutgerinnungsstörungen, akute Infektionen, sehr schlanke Konstitution ohne Spenderfett, Wunsch nach kurzfristigem oder reversiblem Ergebnis (Hyaluron). Wir klären die Indikation ausführlich im Erstgespräch.
Warum zeigen Sie keine Vorher-Nachher-Bilder auf der Website?
Aus zwei Gründen — gesetzlich und ethisch. Erstens schreibt das Heilmittelwerbegesetz (§ 11 HWG) vor, dass operative plastisch-chirurgische Eingriffe NICHT mit Vorher-Nachher-Bildern auf öffentlich zugänglichen Websites beworben werden dürfen — eine Regelung, die seit 2012 gilt und Patient:innen vor verzerrenden Werbedarstellungen schützt. Zweitens respektieren wir die Privatsphäre unserer Patient:innen: selbst bei schriftlicher Einwilligung möchten viele nicht, dass intime körperliche Aufnahmen im öffentlichen Web kursieren. Was Sie stattdessen erwarten können: Im persönlichen Erstgespräch (100 €) zeigen wir Ihnen anonymisierte Beispiele aus unserer eigenen Praxis-Dokumentation — abgestimmt auf Ihre Indikation, Ihren Körperbau und Ihr ästhetisches Ziel. Diese Bilder werden mit schriftlichem Einverständnis der jeweiligen Patient:innen ausschließlich im geschützten Beratungsrahmen gezeigt und nicht im Internet veröffentlicht. So bekommen Sie eine realistische Erwartungseinschätzung, ohne dass jemand seine Privatsphäre für die Werbung anderer aufgeben muss.
Worauf sollte ich bei der Arztwahl für einen ästhetisch-plastischen Eingriff in München achten?
Drei objektive Kriterien helfen bei der Orientierung. Erstens die Facharztqualifikation: „Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie" ist eine gesetzlich geschützte Weiterbildungsbezeichnung mit mehrjähriger fachärztlicher Ausbildung — im Unterschied zu allgemeinen, nicht geschützten Bezeichnungen wie „Schönheitschirurg". Zweitens die Mitgliedschaft in einer ärztlichen Fachgesellschaft wie der DGPRÄC (Deutsche Gesellschaft der Plastischen, Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgen), die verbindliche fachliche Standards und kontinuierliche Fortbildung voraussetzt. Drittens die Qualität der Aufklärung: Eine seriöse Praxis nimmt sich Zeit, klärt ehrlich über Risiken, Alternativen und realistisch erreichbare Ergebnisse auf und drängt nicht zu einer Entscheidung. In der Praxis Ästhetik am Isartor liegt die ärztliche Leitung bei Dr. Fabian Weinschenk, Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie und Mitglied der DGPRÄC. Eingriffe werden persönlich durch den Facharzt durchgeführt, und vor jeder Behandlung steht ein ausführliches ärztliches Aufklärungsgespräch (kostenpflichtig 100 €).
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Im Gespräch klären wir, was möglich ist — und was nicht. Persönlich am Isartorplatz, in Ruhe, ohne Verkaufsdruck.

Dr. Fabian Weinschenk
Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie