Ästhetik am Isartor
Editorial Drei-Viertel-Profil mit gesenktem Blick, dusty-coral Cashmere-Rollkragen — Praxis Ästhetik am Isartor München
BehandlungGesichtschirurgie12

Tränensäcke · zwei Zugangswege · Fettrepositionierung

Frischer Blick ohne hohl wirkende Augenpartie. Wir repositionieren und remodellieren das Fettgewebe — und stabilisieren den Lidrand mit einer Canthopexie.

Behandlung

Was ist eine Unterlidstraffung?

Die Unterlidstraffung ist ein chirurgischer Eingriff zur Korrektur vorgewölbter Tränensäcke und erschlafften Unterlid-Hautgewebes — typisch ab dem mittleren Lebensalter durch erschlaffende Bindegewebs­strukturen (Septum) und nach vorne verlagernde Orbital-Fettkompartimente. In der Praxis Ästhetik am Isartor in München wird der Eingriff unter ärztlicher Leitung von Dr. Fabian Weinschenk durchgeführt. Zwei Zugangswege stehen zur Wahl, individuell nach Anatomie: der transkonjunktivale Zugang von der Innenseite des Lides ohne sichtbare äußere Narbe (bei jüngerer, fester Haut und reiner Fettverlagerungs-Indikation) oder der externe Zugang mit Schnitt unmittelbar unterhalb der Wimpernlinie (bei zusätzlich notwendiger Hautresektion bei mittlerer bis ausgeprägter Erschlaffung). Modernes Konzept: das Fettgewebe wird nicht entfernt sondern repositioniert — das verhindert die im Alter eingesunkene, hohlwangige Augenpartie. Zur Vermeidung des Ektropiums (Lid-Spannungsproblem) wird konsequent eine Canthopexie als Stabilisierungstechnik eingesetzt. Der Eingriff dauert 60 bis 90 Minuten und erfolgt in Lokalanästhesie mit Dämmerschlaf oder in Vollnarkose; die reine Lokalanästhesie wird aus Sicherheits- und Komfortgründen meist nicht empfohlen. Ambulant durchführbar, Übernachtung auf Wunsch möglich. Fadenzug nach sieben Tagen, Pflasterband-Taping in Woche zwei, Make-up nach zwei bis drei Wochen, Sport nach drei Wochen. Endergebnis nach vier bis acht Wochen stabil, das Ergebnis ist langanhaltend.

Eignung

Für wen ist Unterlidstraffung geeignet?

Tränensäcke sind häufig anatomisch vorgewölbte Fettpolster mit oder ohne Hautüberschuss und mit oder ohne Erschlaffung des Augenringmuskels. Cremes und Gele helfen nicht; eine dauerhafte Korrektur erfolgt operativ. Welcher Zugang sinnvoll ist, entscheidet die Anatomie.

Frau Mitte Vierzig in profilierter Drei-Viertel-Ansicht, Fingerspitze ruht ruhig am Wangenknochen unterhalb der Augenpartie — editorial Portrait

Geeignet für

Geeignet ist die Unterlidstraffung bei sichtbar vorgewölbten Tränensäcken (Fettpolster der Unterlid-Augenpartie), bei erschlafftem Unterlid-Hautgewebe mit feinen Falten, bei genetischer Veranlagung zu früh sichtbaren Augenringen mit Fettpolster und bei Gewebsabsenkung im Alterungsprozess. Beim transkonjunktivalen Zugang entscheidet junge oder feste Haut mit reiner Fettverlagerungs-Indikation; beim externen Zugang mittlere bis ausgeprägte Hauterschlaffung mit zusätzlich notwendiger Hautresektion. Voraussetzung in beiden Varianten: stabile Allgemeingesundheit, keine ausgeprägte Sicca-Symptomatik (trockene Augen — sonst zuerst augenärztliche Abklärung), realistische Erwartung bezüglich Erholungs­dauer und Endergebnis.

Nicht geeignet bei

Nicht sinnvoll ist die Unterlidstraffung bei ausgeprägter Sicca-Symptomatik (trockene Augen) ohne vorherige Stabilisierung — hier zuerst augenärztliche Abklärung des Tränenfilm-Status. Akute Wundheilungs­störungen oder Infektionen und aktive Antikoagulation, die nicht pausiert werden kann, verschieben den Eingriff. Bei dunklen Schatten ohne Fettpolster (reine Pigmentierung der Tränenrinne) ist die operative Unterlidstraffung manchmal nicht das richtige Verfahren — hier kommen Hyaluronsäure, PRP oder Eigenfett in Frage.

Welcher Zugang in Frage kommt — transkonjunktival oder extern — entscheiden wir gemeinsam im persönlichen Erstgespräch (100 €) nach klinischer Beurteilung von Fettverteilung, Hautqualität und Lid-Spannung.

Methode

Zwei Zugangswege. Eine Stabilisierung.

Es gibt keinen Standard-Schnitt — die richtige Wahl folgt der Anatomie. Beide Zugangswege werden mit derselben modernen Logik kombiniert: Fett wird repositioniert statt entfernt, und der Lidrand wird mit einer Canthopexie stabilisiert.

Bei beiden Verfahren wird das Orbital-Fettgewebe repositioniert (nicht radikal entfernt) — das verhindert die im Alter eingesunkene Augenpartie. Beim externen Zugang setzen wir konsequent eine Canthopexie als Stabilisierungstechnik gegen Ektropium ein. Indikationsstellung im ärztlichen Erstgespräch (100 €). Klinikgebühren werden separat ausgewiesen.

Modernes Konzept

Fett verlagern. Lidrand stabilisieren. Nicht radikal entfernen.

In der modernen Lidchirurgie wird das Orbital-Fettgewebe nicht mehr radikal entfernt sondern repositioniert — die gleiche Fettmenge, an einer anderen Stelle. Das verhindert die im Alter eingesunkene, hohlwangige Augenpartie, die bei zu radikaler Resektion entsteht. Beim externen Zugang stabilisieren wir den Lidrand zusätzlich mit einer Canthopexie — einer Faden-Stabilisierungstechnik, die das Ektropium (Lidkippung nach unten) zuverlässig vermeidet.

Bone-cream Papier mit zwei peach Pfeilen, die zu einer horizontalen Linie konvergieren — abstraktes Symbol der zwei Zugangswege
Ein einzelner sanfter peach Seidenknoten auf bone-cream Chiffon — Symbol der Canthopexie-Stabilisierungsnaht
Tränensäcke werden durch erschlafftes Fett- und Muskelgewebe hervorgerufen. Cremes helfen nicht. Aber eine radikale Entfernung wäre falsch — wir verlagern.
Behandlungsphilosophie · Praxis am Isartor

Ablauf

Ablauf des Eingriffs

Vier Schritte, klar abgegrenzt — vom Erstgespräch mit Zugangs-Entscheidung über die 60-90-Minuten-OP in Lokalanästhesie mit Dämmerschlaf oder in Vollnarkose bis zur Nachsorge mit Pflasterband-Taping ab Woche zwei.

  1. Dr. Fabian Weinschenk im persönlichen Beratungsgespräch in der Praxis Ästhetik am Isartor München
    Schritt 01ca. 45 Min.

    Beratungsgespräch

    Im persönlichen Erstgespräch (100 €) beurteilen wir Fettverteilung, Hautqualität und Lid-Spannung klinisch (Snap-back-Test). Wir besprechen, welcher Zugang in Frage kommt — transkonjunktival oder extern — und ob eine Kombination mit Oberlidstraffung sinnvoll ist. Bei Sicca-Tendenz vereinbaren wir vorab ein augenärztliches Konsil zum Tränenfilm-Status. Eine schriftliche Kostenkalkulation erhalten Sie im Anschluss.

  2. Frau Mitte Vierzig appliziert mit kleiner Apotheker-Tropfflasche künstliche Tränen am Schminktisch — ruhige Vorbereitung
    Schritt 02

    Vorbereitung

    Keine blutverdünnenden Medikamente 14 Tage vor der OP. Kontaktlinsen am Behandlungstag nicht tragen — Brille mitbringen. Bei Vollnarkose oder Dämmerschlaf nüchtern erscheinen und eine Begleitperson für den Heimweg organisieren. Die reine Lokalanästhesie wird aus Sicherheits- und Komfortgründen meist nicht empfohlen.

  3. Chirurgische Instrumente auf sterilem OP-Tuch — Praxis Ästhetik am Isartor München
    Schritt 0360–120 Min

    Operation

    Die Operation erfolgt in Lokalanästhesie mit Dämmerschlaf oder in Vollnarkose. Nach individueller Markierung erfolgt der gewählte Zugang (transkonjunktival oder extern). Das Orbital-Fettgewebe wird repositioniert (nicht radikal entfernt), der erschlaffte Muskel teilweise aufgehängt; beim externen Zugang wird die geplante Hautresektion durchgeführt und der Lidrand mit einer Canthopexie stabilisiert. Wundverschluss mit feinen, nicht-resorbierbaren Fäden.

  4. Frau Mitte Vierzig im Lehnstuhl mit dezenten peach Pflasterband-Streifen unter den Augen — Pflasterband-Taping-Phase Woche 2
    Schritt 04

    Nachsorge

    Kühlende Auflagen 24-48 Stunden. 7 Tage keine Kontaktlinsen, kein Make-up. Künstliche Tränen gegen das vorübergehende Trockenheits­gefühl. Fadenzug nach 7 Tagen. In Woche 2 beginnt die Pflasterband-Taping-Phase zur Narbenpflege und Lid-Stabilisierung. Make-up nach 2-3 Wochen, Sport nach 3 Wochen. Endergebnis nach 4-8 Wochen stabil.

Fakten

Fakten im Überblick

Art
operativ, ambulant (Übernachtung auf Wunsch)
Anästhesie
Lokalanästhesie mit Dämmerschlaf · Vollnarkose
Dauer
60–120 Minuten
Aufenthalt
ambulant oder stationär
Zugangswege
transkonjunktival · extern (subziliar)
Fettgewebe
wird repositioniert — nicht radikal entfernt
Stabilisierung
Canthopexie gegen Ektropium
Fadenzug
nach 7 Tagen
Pflasterband-Taping
ab Woche 2
Make-up
nach 2–3 Wochen
Sport
nach 3 Wochen
Endergebnis
nach 4–8 Wochen
Wirkdauer
langanhaltend
Schmerzen
gering — leichtes Spannungs-/Reizgefühl
Beratung
100 € · Pflicht vor jeder Behandlung

Alle Ab-Preise netto · zzgl. 19 % USt · ohne Klinikgebühren für Anästhesie und Übernachtung. Konkrete Kostenkalkulation im persönlichen Erstgespräch (100 €).

Erholung

Erholung & Endergebnis

  1. TAG

    0–2.

    Kühlen, ruhen.

    Operation ambulant; kühlende Auflagen 24-48 Stunden zur Schwellungs­minimierung. Kopfhoch-Lagerung in der Nacht. Künstliche Tränen mehrfach täglich. Schmerzempfinden gering — meist nur leichtes Spannungs-/Reizgefühl.

  2. TAG

    3–7.

    Schwellungen, Augentropfen.

    Hämatome und Schwellungen sind in dieser Phase am stärksten — bilden sich rückläufig. Konsequent künstliche Tränen gegen das vorübergehende Trockenheits­gefühl. Keine Kontaktlinsen, kein Make-up. Fadenzug nach 7 Tagen.

  3. WOCHE

    2.

    Pflasterband-Taping.

    Ab Woche 2 beginnt die Pflasterband-Taping-Phase: dezente fabric-style Tape-Streifen werden delikat entlang der Wimpernlinie / Wangenknochen-Übergang aufgebracht, zur Narbenpflege und Lid-Stabilisierung. Tragen Sie das Taping nach Anleitung in der Praxis.

  4. WOCHE

    3–4.

    Make-up, Sport zurück.

    Make-up nach 2-3 Wochen wieder möglich; Sport nach 3 Wochen. Restschwellungen klingen sukzessive ab. Soziales Leben ist meist nach 10-14 Tagen wieder uneingeschränkt möglich.

  5. MONAT

    2–12.

    Endergebnis stabil.

    Endergebnis nach 4-8 Wochen stabil — die Augenpartie wirkt frischer, NICHT hohlwangig oder eingesunken, weil das Fett repositioniert wurde. Beim externen Zugang verblasst die Narbe entlang der Wimpernlinie über 6-12 Monate so weit, dass sie kaum noch erkennbar ist. Das Ergebnis ist langanhaltend.

Endergebnis

Endergebnis nach 4 bis 8 Wochen stabil — Narbe (bei externem Zugang) verblasst weiter über 6–12 Monate.

Frischer Blick ohne hohlwangige Augenpartie — das ist die Linie, die wir bei der Unterlidstraffung halten. Das Fett wird repositioniert, nicht radikal entfernt; der Lidrand wird mit einer Canthopexie stabilisiert, sodass kein Ektropium entsteht. Das Ergebnis ist langanhaltend — der Alterungs­prozess setzt sich von einem frischeren Ausgangs­punkt aus fort, ohne dass die typische 'hohle' OP-Augenpartie früherer Methoden entsteht.

Kleines Rollen-Pflasterband in peach mit Apotheker-Glasflasche künstlicher Tränen, Olivenzweig und Linentuch auf charcoal-grünem Leinen — Stillleben Nachsorge

Woche zwei

Pflasterband. Augentropfen. Geduld.

Ab Woche zwei beginnt das Pflasterband-Taping: dezente fabric-style Tape-Streifen unterstützen die Narbenpflege und stabilisieren den Lidrand in der entscheidenden Heilungsphase. Künstliche Tränen mehrfach täglich gegen das vorübergehende Trockenheits­gefühl. Make-up bleibt zwei bis drei Wochen pausiert; Sport nach drei Wochen. Endergebnis nach vier bis acht Wochen stabil.

Beratung

100

ca. 45 Min · ärztlich · vor jeder Behandlung Pflicht (HWG § 8)

Indikation gemeinsam klären.

Welche Methode für Ihre Situation in Frage kommt, lässt sich zuverlässig nur im persönlichen Untersuchungs­gespräch entscheiden.

Was enthalten ist

  • Untersuchung & Indikationsstellung
  • Methodenwahl, Risiken & Alternativen
  • Schriftliche Kostenkalkulation im Anschluss

Risiken

Risiken & ärztliche Aufklärung

Die Unterlidstraffung ist bei sachgerechter Durchführung mit modernen Techniken (Fettrepositionierung + Canthopexie) ein etabliertes Verfahren. Wir besprechen alle Risiken im persönlichen Aufklärungsgespräch nach § 8 HWG ausführlich.

  1. Allgemein

    Schwellungen und Hämatome am Unterlid gehören in den ersten ein bis zwei Wochen zum erwarteten Verlauf und klingen unter kühlenden Auflagen und Kopfhoch-Lagerung kontinuierlich ab. Wundheilungsstörungen sind in einer modernen Praxis bei sachgerechter OP-Führung selten — die ambulante Durchführung in Lokalanästhesie mit Dämmerschlaf oder in Vollnarkose (statt reiner Lokalanästhesie) reduziert Bewegungs-Risiken während der OP zusätzlich.

  2. Spezifisch

    Ein vorübergehendes Trockenheits­gefühl ist in den ersten Wochen häufig und reversibel — konsequente künstliche Tränen kompensieren über die Phase. Vorübergehend verstärkter Tränenfluss und gelegentliche leichte Konjunktivitis sind möglich; beide bilden sich rasch zurück, eine leichte Konjunktivitis ist mit Augentropfen gut behandelbar. Eine vorübergehende Sensibilitäts­änderung im Unterlid und leichte Asymmetrien sind möglich; letztere werden durch die präzise Markierung minimiert.

  3. Sehr selten

    Das Ektropium (Lidkippung nach unten) ist die wesentliche Risiko-Sorge beim externen Zugang — wir setzen konsequent eine Canthopexie als Stabilisierungstechnik ein, die das Ektropium zuverlässig vermeidet. Die typische 'hohlwangige' Augenpartie früherer OP-Methoden entsteht durch radikale Fettentfernung; wir vermeiden sie gezielt durch Fettrepositionierung. Ein retrobulbäres Hämatom mit drohendem Sehverlust ist extrem selten und würde einen notfallmäßigen Eingriff erfordern — die Komplikation wird durch sorgfältige präoperative Anamnese (keine Antikoagulation, Blutdruck-Kontrolle) auf ein Minimum reduziert.

Alle individuellen Risiken werden im persönlichen Aufklärungsgespräch nach § 8 HWG ausführlich dokumentiert.

Kosten

Kosten im Überblick

Die Unterlidstraffung beginnt ab 5.500 € pro Augenpaar. In Kombination mit der Oberlidstraffung in einer Sitzung beginnt der Eingriff ab 6.900 €. Die konkrete Kalkulation hängt vom gewählten Zugang, der OP-Dauer und der Anästhesie-Wahl ab.

Ab-Preis

ab 5.500 € Unterlid · Kombination Ober + Unter ab 6.900 €

Zugangswege

Transkonjunktival vs. extern

AspektTranskonjunktivalExtern (subziliar)
Zugangvon der Innenseite des Lidesunter der Wimpernlinie
Sichtbare Narbekeineminimal, nach Heilung kaum sichtbar
Indikationjunge / feste Haut · reine Fettverlagerungmittlere bis ausgeprägte Erschlaffung mit Hautresektion
Fettrepositionierungjaja
Canthopexiebei Bedarfkonsequent durchgeführt
OP-Dauerca. 60 Minca. 90 Min
AnästhesieLA + Dämmerschlaf · VollnarkoseVollnarkose · LA + Dämmerschlaf
Ab-Preisab 5.500 €ab 5.500 €

Beide Zugangswege haben denselben Ab-Preis; die konkrete Kalkulation variiert nach OP-Aufwand und Anästhesie-Wahl. Eine Kombi-OP mit Oberlidstraffung in derselben Sitzung beginnt ab 6.900 €. Klinikgebühren werden separat ausgewiesen. Die reine Lokalanästhesie wird aus Sicherheits- und Komfortgründen meist nicht empfohlen.

Alle Ab-Preise netto · zzgl. 19 % USt · ohne Klinikgebühren für Anästhesie und Übernachtung. Konkrete Kostenkalkulation im persönlichen Erstgespräch (100 €).

Fragen

Häufige Fragen

  • Was sind Tränensäcke?

    Tränensäcke sind anatomisch vorgewölbte Fettpolster der Unterlid-Augenpartie. Mit zunehmendem Alter verlagern sich die Orbital-Fettkompartimente nach vorne, weil die haltgebenden Bindegewebs­strukturen (Septum) erschlaffen. Cremes und Gele helfen daher nicht — eine dauerhafte Korrektur erfolgt operativ. In der modernen Lidchirurgie wird das Fett repositioniert statt entfernt, um eine eingesunkene Augenpartie im Alter zu vermeiden.

  • Transkonjunktival oder extern — welcher Zugang ist der richtige?

    Transkonjunktival (von der Innenseite des Lides): keine sichtbare äußere Narbe — geeignet bei jüngeren Patient:innen mit fester Haut und reiner Fettverlagerungs-Indikation. Extern, subziliar (Schnitt unterhalb der Wimpernlinie): bei zusätzlich notwendiger Hautresektion bei mittlerer bis ausgeprägter Hauterschlaffung. Wir entscheiden gemeinsam im Erstgespräch (100 €) anhand klinischer Beurteilung von Fettverteilung, Hautqualität und Lid-Spannung.

  • Warum keine reine Lokalanästhesie?

    Wir behandeln in Lokalanästhesie mit Dämmerschlaf oder in Vollnarkose; die reine Lokalanästhesie wird aus Sicherheits- und Komfortgründen meist nicht empfohlen. Die Unterlid-Region ist sehr sensibel, der Lidschlag-Reflex kann unter reiner Lokalanästhesie zu Unruhe während der OP führen — Dämmerschlaf oder Vollnarkose gewährleisten ruhige Operationsbedingungen und damit ein präziseres Ergebnis. Eine Begleitperson für den Heimweg organisieren Sie bitte vorab.

  • Wird das Fettgewebe entfernt oder umgelagert?

    In der modernen Lidchirurgie wird das Fettgewebe nicht mehr radikal entfernt sondern repositioniert (gleiche Menge, andere Stelle). Der Vorteil: die Augenpartie wirkt nicht eingesunken oder 'hohlwangig' im Alter — eine typische Folge der älteren radikalen Resektions­methoden. Wir vermeiden diesen Look gezielt durch Fettrepositionierung.

  • Wann darf ich wieder Make-up tragen?

    Nach 2-3 Wochen. In den ersten 7 Tagen ist Make-up komplett pausiert (Wundheilung). Ab Woche 2 beginnt die Pflasterband-Taping-Phase — Make-up wird in diesem Zeitfenster noch nicht aufgetragen, damit das Taping seine Wirkung entfalten kann. Ab Woche 3 ist Make-up wieder uneingeschränkt möglich.

  • Wie lange hält das Ergebnis?

    Das Ergebnis ist langanhaltend. Der Alterungs­prozess wird nicht angehalten — die Augenpartie altert weiter, aber von einem frischeren Ausgangs­punkt aus. Eine erneute Fettverlagerung kann nach Jahren auftreten und ggf. erneut behandelt werden.

  • Kombi mit Oberlidstraffung?

    Ja, sehr häufig empfohlen — die Kombination Ober- plus Unterlid in einer Sitzung erfasst die gesamte Augenpartie. Die OP-Dauer addiert sich auf ca. 90-120 Minuten, die Recovery ist gemeinsam und nicht wesentlich länger als bei isolierter Unterlid-OP. Bundle-Preis ab 6.900 €.

  • Welche Risiken speziell beim Unterlid?

    Das Ektropium (Lidkippung nach unten) ist die wesentliche Risiko-Sorge beim externen Zugang — wir vermeiden es durch konsequente Canthopexie-Stabilisierung. Trockenheits­gefühl der Augen ist in den ersten Wochen typisch und reversibel; künstliche Tränen helfen. Bei Sicca-Tendenz vereinbaren wir vorab ein augenärztliches Konsil. Andere Risiken werden im Aufklärungs­gespräch nach § 8 HWG dokumentiert.

  • Warum zeigen Sie keine Vorher-Nachher-Bilder auf der Website?

    Aus zwei Gründen — gesetzlich und ethisch. Erstens schreibt das Heilmittel­werbe­gesetz (§ 11 HWG) vor, dass operative plastisch-chirurgische Eingriffe NICHT mit Vorher-Nachher-Bildern auf öffentlich zugänglichen Websites beworben werden dürfen — eine Regelung, die seit 2012 gilt und Patient:innen vor verzerrenden Werbe­darstellungen schützt. Zweitens respektieren wir die Privat­sphäre unserer Patient:innen: selbst bei schriftlicher Einwilligung möchten viele nicht, dass intime körperliche Aufnahmen im öffentlichen Web kursieren. Was Sie stattdessen erwarten können: Im persönlichen Erstgespräch (100 €) zeigen wir Ihnen anonymisierte Beispiele aus unserer eigenen Praxis-Dokumentation — abgestimmt auf Ihre Indikation, Ihren Körperbau und Ihr ästhetisches Ziel. Diese Bilder werden mit schriftlichem Einverständnis der jeweiligen Patient:innen ausschließlich im geschützten Beratungs­rahmen gezeigt und nicht im Internet veröffentlicht. So bekommen Sie eine realistische Erwartungs­einschätzung, ohne dass jemand seine Privat­sphäre für die Werbung anderer aufgeben muss.

  • Worauf sollte ich bei der Arztwahl für einen ästhetisch-plastischen Eingriff in München achten?

    Drei objektive Kriterien helfen bei der Orientierung. Erstens die Facharzt­qualifikation: „Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie" ist eine gesetzlich geschützte Weiterbildungs­bezeichnung mit mehrjähriger fachärztlicher Ausbildung — im Unterschied zu allgemeinen, nicht geschützten Bezeichnungen wie „Schönheits­chirurg". Zweitens die Mitgliedschaft in einer ärztlichen Fachgesellschaft wie der DGPRÄC (Deutsche Gesellschaft der Plastischen, Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgen), die verbindliche fachliche Standards und kontinuierliche Fortbildung voraussetzt. Drittens die Qualität der Aufklärung: Eine seriöse Praxis nimmt sich Zeit, klärt ehrlich über Risiken, Alternativen und realistisch erreichbare Ergebnisse auf und drängt nicht zu einer Entscheidung. In der Praxis Ästhetik am Isartor liegt die ärztliche Leitung bei Dr. Fabian Weinschenk, Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie und Mitglied der DGPRÄC. Eingriffe werden persönlich durch den Facharzt durchgeführt, und vor jeder Behandlung steht ein ausführliches ärztliches Aufklärungs­gespräch (kostenpflichtig 100 €).

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Im Gespräch klären wir, was möglich ist — und was nicht. Persönlich am Isartorplatz, in Ruhe, ohne Verkaufsdruck.

Dr. Fabian Weinschenk, Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie, in der Praxis Ästhetik am Isartor am Isartorplatz München
münchen · MMXXVI

Dr. Fabian Weinschenk
Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie